Tipps zum Erstellen scanfähiger AR-QR-Codes

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QR-Code generieren
Tipps zum Erstellen scanfähiger AR-QR-Codes

Warum die QR-Code-Qualität für AR-Erlebnisse wichtig ist

Die Erstellung scanfähiger AR-QR-Codes erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen technischer Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Ein QR-Code von schlechter Qualität frustriert Benutzer, noch bevor sie auf Ihr AR-Erlebnis zugreifen können. Kontrastreiches Design, die richtige Größe, strategische Platzierung und mobile Optimierung wirken sich direkt auf die Scan-Erfolgsraten aus. Bewährte Verfahren gewährleisten, dass Codes auf verschiedenen Geräten, unter verschiedenen Lichtverhältnissen und aus unterschiedlichen Entfernungen scannbar bleiben

Wesentliche Designelemente für scanfähige QR-Codes

Wesentliche Designelemente für scanfähige QR-Codes

Größen- und Lesbarkeitsstandards

Mindestgröße: 2,5 x 2,5 cm (1 x 1 Zoll) für Nahbereichsscans (0,5–1 Meter). Für größere Scanentfernungen vergrößern Sie das Format: Werbetafeln benötigen eine Breite von mindestens 2 Metern, um aus 20 Metern Entfernung lesbar zu sein.

Grundregel: Die Größe sollte proportional zur Betrachtungsdistanz zunehmen. Pro Meter Scandistanz sollte die Breite des QR-Codes um 1 cm erhöht werden.

Digitale Displays: Mindestens 180–240 Pixel breit auf 1080p-Bildschirmen; skalieren Sie auf 360–480 Pixel auf 4K-Displays.

Druckformat: Verwenden Sie stets Vektorformate (SVG, PDF , EPS), um Pixelierung beim Skalieren zu vermeiden. Hochauflösende PNG-Dateien (mindestens 300 dpi) dienen als Alternative, Vektorformate gewährleisten jedoch in jeder Größe eine gestochen scharfe Ausgabe.

Anforderungen an den Farbkontrast

Dunkler Vordergrund auf hellem Hintergrund: Schwarz auf Weiß bleibt der Goldstandard für Zuverlässigkeit. Das Kontrastverhältnis muss für die Barrierefreiheit 3:1 überschreiten

Zulässige Farbkombinationen:

Vermeiden Sie invertierte Designs: Verwenden Sie niemals helle Codes auf dunklem Hintergrund. Smartphone-Kameras haben Schwierigkeiten mit hellen Punkten auf dunklem Hintergrund und erkennen invertierte QR-Codes oft nicht.

Vorsicht bei mehrfarbigen Designs: Vermeiden Sie Regenbogenfarben oder starkfarbige Designs. Sie verringern den Kontrast zwischen benachbarten Elementen und erschweren es Kameras, den Code zu analysieren. Beschränken Sie sich auf maximal 2–3 Farben: Primärfarbe für Module, Sekundärfarbe für Eckelemente und ein neutraler, heller Hintergrund.

Die kritische „Ruhezone“

Die Ruhezone – der weiße Bereich um einen QR-Code herum – ist für die Erkennung durch den Scanner unerlässlich.

Mindestanforderung: Mindestens das Vierfache der Breite eines kleinen schwarzen Moduls (ca. 15 % der Gesamtgröße des QR-Codes).

Häufiger Fehler: Werden Codes zu nah an Text, Bilder oder farbige Hintergründe platziert, ohne klare Trennung, führt dies dazu, dass Scanner die Codegrenzen falsch erkennen und fehlschlagen.

Bewährte Vorgehensweise : Integrieren Sie die Ruhezone direkt in das Code-Design. Bei Verwendung nicht-weißer Hintergründe sollte die Ruhezone die gleiche Farbe wie der Hintergrund haben, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

Zulässige Farbkombinationen:

Fehlerkorrekturstufen und Markenbildung

QR-Codes verfügen über eine integrierte Fehlerkorrektur, die das Scannen auch bei teilweiser Beschädigung oder Verdeckung ermöglicht.

Pegel Fehlertoleranz Logo Sicherheit Am besten geeignet für
L (Niedrig)
7 % Schaden
Nicht empfohlen
Einfache, markenlose Codes
M (Mittel)
15 % Schaden
≤10 % Logogröße
Standardmarketing

Q (Quartil)

25 % Beschädigung
10–15 % Logogröße
Markencodes mit kleinen Logos
H (Hoch)
30 % Beschädigung
Bis zu 30 % Logogröße
Stark individualisierte Designs

Regeln für die Logoplatzierung:

Verwenden Sie beim Hinzufügen von Logos oder individuellem Branding stets die Fehlerkorrektur der Stufen Q oder H. Überschreiten Sie niemals die zulässigen Logogrößen – dies beeinträchtigt die Scan-Zuverlässigkeit.

Strategische Platzierung von QR-Codes

Standorte mit hohem Verkehrsaufkommen

Standorte mit hohem Verkehrsaufkommen

Platzieren Sie Codes dort, wo Menschen natürlich hinschauen und verweilen: auf Augenhöhe, frontal ausgerichtet und ohne Bücken oder Anstrengung erreichbar. Bereiche mit hohem Fußgängeraufkommen (Einkaufszentren, Parks, Bahnhöfe) maximieren die Sichtbarkeit

Entscheidungspunkte: Platzieren Sie Werbemittel dort, wo die Kaufabsicht am größten ist (Produktregal, Kasse, Anmeldebereich). So wandeln Sie Neugier in Kaufhandlung um.

Umweltaspekte

Beleuchtung: Gut beleuchtete Bereiche verbessern die Scanraten erheblich. Vermeiden Sie harte Schatten, Blendung oder Gegenlicht. Bei Innenräumen ist eine gleichmäßige Helligkeit erforderlich; verwenden Sie digitale Bildschirme für eine gleichmäßige Ausleuchtung

Oberflächenbeschaffenheit: Glatte, unbeschichtete Oberflächen verhindern Verzerrungen. QR-Codes auf gewölbten oder strukturierten Oberflächen sind unlesbar. Ideal für: Poster, Banner, Produktverpackungen (glatte Bereiche), digitale Displays.

Witterungsschutz: Für die Verwendung im Außenbereich sind laminierte Ausdrucke, wetterfeste Aufkleber oder UV-beständige Materialien erforderlich. Testen Sie die Codes vor dem Einsatz, um sicherzustellen, dass sie dauerhaft lesbar bleiben.

Formel zur Berechnung der Größe basierend auf der Entfernung

Berechnen Sie die richtige QR-Code-Größe basierend auf der erwarteten Scanentfernung:

Scanabstand / 10 = Minimale QR-Code-Breite (cm)

Beispiel: Wenn Benutzer aus 2 Metern Entfernung scannen, beträgt die minimale QR-Code-Breite = 2 m ÷ 10 = 20 cm.

Für die Platzierung von Werbetafeln (Abstand 20 m+) werden mindestens 2 Meter breite Codes für ein zuverlässiges Scannen benötigt.

Umweltaspekte

Technische Optimierung für mobiles Scannen

Technische Optimierung für mobiles Scannen

Auflösung und Dateiformat

Generieren Sie QR-Codes im Vektorformat (SVG, EPS, PDF) für alle Druckmaterialien. Vektordateien lassen sich perfekt skalieren, ohne dass es zu Pixelierung oder Qualitätsverlust kommt. Für die digitale Verwendung gewährleistet PNG mit mindestens 300 dpi optimale Klarheit.

Geräteübergreifendes Testen

Scannen Sie Codes mit verschiedenen Gerätetypen: iPhone vs. Android, neuere vs. ältere Modelle, verschiedene Scanner-Apps. Testen Sie aus verschiedenen Entfernungen (0,5 m, 1 m, 2 m), Winkeln (direkt, 45 Grad) und Lichtverhältnissen (hell, schwach, Sonnenlicht im Freien).

Testprotokoll:

URL-Kürzung

Verkürzen Sie die Ziel-URLs, um die Datendichte in QR-Codes zu reduzieren. Kürzere URLs werden schneller kodiert, zuverlässiger gescannt und laden nach dem Scannen schneller. Dichte QR-Codes benötigen größere Datenmengen für ein zuverlässiges Scannen.

Erstellung von gebrandeten AR-QR-Codes

Individualisierung ohne Beeinträchtigung der Lesbarkeit

Markeneigene QR-Codes erhöhen das Vertrauen, erfordern aber ein sorgfältiges Design:

Best Practices für Rahmen:

Fehlerkorrekturanpassung

Verwenden Sie beim Branding von QR-Codes immer eine Fehlerkorrektur der Stufe Q oder H. Dies bietet Datenredundanz und verhindert Scanfehler, falls die Logoplatzierung oder Designelemente versehentlich kritische Codeabschnitte überlappen

Erstellung von gebrandeten AR-QR-Codes
Optimierung des mobilen Nutzererlebnisses

Optimierung des mobilen Nutzererlebnisses

Die Erstellung scanfähiger QR-Codes beinhaltet die Optimierung dessen, was nach dem Scannen geschieht

Nach dem Scannen:

Eine schlechte Benutzererfahrung nach dem Scannen macht die Designarbeit zunichte. Ein schön gestalteter, perfekt platzierter QR-Code ist nutzlos, wenn er zu langsamen Ladezeiten oder verwirrenden Seiten führt.

Häufig gestellte Fragen zu scanfähigen AR-QR-Codes

Ja, aber achten Sie auf hohen Kontrast. Dunkler Vordergrund auf hellem Hintergrund erzielt die besten Ergebnisse. Stellen Sie ein Kontrastverhältnis von mindestens 3:1 sicher. Testen Sie die Darstellung vor der Veröffentlichung ausgiebig auf verschiedenen Geräten .

Mindestens viermal so breit wie ein kleines schwarzes Modul – das entspricht etwa 15 % der Gesamtgröße des QR-Codes. Größer ist sicherer. Achten Sie immer auf einen transparenten Rand an allen vier Seiten.

Verwenden Sie die Fehlertoleranzstufe Q oder H (25–30 %). Q eignet sich für Codes mit kleinen Logos; H für stark individualisierte Designs. Verwenden Sie niemals die Stufen L oder M für Logos.

Codes mit komplexen Mustern oder ungewöhnlichen Modulformen sind unübersichtlich und aus der Ferne oder bei schlechten Lichtverhältnissen schwerer zu lesen. Achten Sie auf ein übersichtliches Design und testen Sie das Scannen aus der maximal vorgesehenen Entfernung.

Unbedingt. Testen Sie auf mehreren Geräten, aus verschiedenen Entfernungen und bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Lassen Sie auch technisch nicht versierte Nutzer testen. So lassen sich Fehler erkennen, bevor sie im praktischen Einsatz auftreten.
Vektorformate (SVG, EPS, PDF) sind ideal – sie lassen sich ohne Pixelierung beliebig skalieren. Hochauflösende PNG-Dateien (300 dpi) eignen sich als Alternative, skalieren aber nicht so sauber.
Ja. Größere Entfernungen erfordern proportional größere Codes. Verwenden Sie die Formel: Scanabstand ÷ 10 = Minimale Codebreite (cm). Testen Sie bei der erwarteten maximalen Entfernung.

Der Code kann fehlerhaft sein. Verwenden Sie beim Hinzufügen von Logos eine Fehlerkorrektur der Stufe H (30 % Toleranz). Logos dürfen maximal 30 % des Codebereichs ausmachen und müssen zentriert sein.

Zuletzt geändert am 05.12.2025

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